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Motivationstief? 10 Tipps für mehr Motivation

Ihr habt keinen Plan, wie ihr euch motivieren könnt morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen? Ihr habt so viele Dinge zu erledigen, aber ihr kommt nicht in die Pötte? Euer schlechtes Gewissen fängt an euch zu plagen?

Keine Sorge, es ist völlig normal hin und wieder unmotiviert zu sein und zu prokrastinieren. Jeder kennt solche Situationen. Gerade wenn sehr viele Ablenkungen locken, fällt es vielen schwer, sich aufzuraffen.

Wichtig ist allerdings, dass man aus seinem Motivationstief wieder hervorkommt und keine schlechte Laune dadurch bekommt.

Ich gebe euch 10 praktische Tipps an die Hand, die helfen, euch zu motivieren und endlich tätig zu werden.

Also beginnen wir mit Tipp Nummer 1.

1. Ziele setzen.

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Das ist die wichtigste Regel überhaupt. Setzt euch ein Ziel! Ohne Ziel ist man nicht motiviert – das ist Fakt.

Ihr könnt euch das folgendermaßen vorstellen: Ihr seid Kapitän eines Schiffes. Wenn ihr kein Ziel habt und auf dem Meer rum schippert, kommt ihr nie irgendwo an bzw. ihr findet nicht das wonach ihr sucht.  Weil ihr überhaupt nicht wisst, wonach ihr sucht. Überall ist es ganz nett, aber nirgends könnt ihr sagen: ja wow, hier wollte ich hin.

Habt ihr euch als Ziel allerdings gesetzt: Ich will nach Thailand, dann ist es egal ob ihr Thailand über den indischen oder pazifischen Ozean erreicht – Hauptsache ihr kommt am Ziel an. Ihr seid eifrig, voller Vorfreude und wenn ihr Thailand erreicht habt, seid ihr von Glücks- und Erfolgsgefühlen erfüllt. Weil ihr es geschafft habt. Ihr könnt stolz auf euch sein – eines der besten Gefühle, die es gibt.

Wer keine Ziele im Leben hat, ist unmotiviert, bleibt immer auf der Stelle stehen, schippert auf seinem Meer herum und entwickelt sich nicht weiter. Dies ist vielleicht ein sehr einfaches Leben, es bereitet allerdings wenig Glück und Freude. Erst durch Herausforderungen und das Meistern dieser fühlen wir uns gut. Denn wir sind Problemlöser und unser Glück steigt mit jedem Problem, das wir lösen.

Also setzt euch Tages- oder Wochenziele, die ihr bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt haben wollt.

2. Motivation dahinter aufschreiben und visualisieren.

Der zweite Schritt ist euch vor Augen zu führen, warum ihr das Ziel erreichen wollt. Es ist so wichtig für eure Motivation, dass ihr wisst, warum ihr euch durch manche Sachen und Aktivitäten quält.

Wenn ihr z.B. selbstständig seid und die geliebte Steuererklärung wieder ansteht und ihr absolut keine Lust habt, ruft euch ins Gedächtnis, warum ihr diese machen müsst. Ihr macht sie, um euren Traum vom eigenen Business zu verwirklichen und zu leben. Da nimmt man es doch gerne in Kauf einmal im Monat seine Zeit damit zu verbringen, wenn man die restlichen 30 Tage seiner Leidenschaft nachgehen kann.

Schreibt am besten eure Intention und Motivation auf und lest sie euch jeden Abend oder Morgen vor. Ihr glaubt gar nicht, was dies euch für einen Motivationsschub gibt. Allein zu wissen, warum wir etwas machen, kann ein großer Motivationsschub sein.

Eine Vision Board ist hierfür eine schöne Idee. Sie hilft euch dabei, eure Ziele zu visualisieren und euch zu motivieren. Es macht nicht nur Spaß, sie zu gestalten, sondern ihr werdet täglich daran erinnert für was ihr aufsteht und kämpft.

Schaut gerne mal auf meiner Digital Vision Board vorbei und lasst euch motivieren.

3. Positive Geisteshaltung.

Das Erreichen eurer Ziele und die Motivation dahinter stehen und fallen mit eurer Geisteshaltung. Wenn ihr nicht an eure Ziele glaubt, wird es für euch um einiges schwerer und zum Teil sogar unmöglich, diese zu erreichen.

Es ist Voraussetzung Nummer 1 an sich selbst zu glauben. Glaubt ihr an euch, so habt ihr positive Gedanken. Und positive Gedanken wiederum, lassen euch positive Dinge tun, die euch eurem Ziel näherbringen.

Das beste Beispiel ist, wenn man gar keine anderen Optionen hat. Stellt euch vor, ihr habt nur eine einzige Möglichkeit, euer Ziel zu erreichen, und ihr denkt euch: Das muss und wird jetzt funktionieren. Ich sage euch, zu 99% schafft man dies auch.

Glaube und Wille versetzen Berge.

Wenn ihr selbst nicht daran glaubt, wieso solltet ihr es dann Erreichen?! Wieso solltet ihr motiviert sein, wenn ihr glaubt es sowieso nicht zu schaffen? Oder lohnt es sich für eine Klausur zu lernen, wenn ihr glaubt, in ein paar Monaten wieder von vorne anfangen zu müssen?

4. Motivation durch Belohnung.

Setzt euch eine Belohnung am Ende. Ein schönes Abendessen am Ende eines erfolgreichen und produktiven Arbeitstages. Ein Verwöhnungsbad nach dem Sport oder auch ein Wellnesswochenende nach Abgabe eurer Abschlussarbeit.

Durch Belohnungen wird unsere Motivation gesteigert. Zudem wird der meist lange Weg zu einem Ziel durch Zwischenziele mit kleinen Aufmerksamkeiten versüßt und erleichtert.

Die Belohnung sollte allerdings nicht die einzige Motivation dahinter sein! Sonst macht ihr etwas aus den falschen Gründen und es wird schwer, euch auf Dauer zu motivieren.

5. Führt euch vor Augen, wie weit ihr schon gekommen seid.

Manchmal fühlt man sich einfach nur miserabel. Man zweifelt alle seine Fähigkeiten und Qualifikationen an, weil man schon wieder nicht in die Pötte kommt oder eine Prüfung versemmelt hat. In solchen Momenten hilft es sich vor Augen zu führen, was man alles in den letzten Jahren erreicht hat.

Wo stand ich vor einem Jahr? Ist es nicht erstaunlich, wie viel man sich in einem Jahr weiterentwickelt hat und wie viel man geleistet hat?

Immerzu denkt man sich: Das Jahr geht so schnell vorbei und ich komme zu nichts.

Aber mal ehrlich, wir sind alle sehr viel weiter als vor einem Jahr. Wie viele Dinge, die ihr euch damals gewünscht habt, habt ihr schon erreicht?! Ihr könnt stolz auf euch sein.

Baut euch daran auf. Ihr habt schon so viel erreicht, also schafft ihr das erst recht! Ihr habt es oft genug bewiesen, was alles in euch steckt.

Always remember: You´ve survived 100% of your worst days!

6. Motivation durch Zeitdruck.

Jeder kennt es. Man schiebt wichtige Dinge vor sich her, bis man kurz vor irgendwelchen Abgaben steht. Dann auf einmal wird es höchste Zeit loszulegen und irgendwie schafft man es dann doch noch rechtzeitig – mal mehr und mal weniger gut.

Dies ist besonders auffällig bei unangenehmen Aufgaben. Viele Menschen prokrastinieren so lange und beginnen erst damit, wenn sie wirklich keine Zeit mehr haben es aufzuschieben.

Deswegen ist es sinnvoll, sich selbst eine Deadline zu setzen, wenn man keine offizielle hat oder diese weit in der Zukunft liegt.

Hat man noch 14 Tage Zeit die letzten 10 Seiten seiner Abschlussarbeit zu schreiben, kann man dies natürlich noch hinauszögern und alle Sätze 20 Mal neu schreiben. Andere, die nur noch 3 Tage haben 20 Seiten zu schreiben, schaffen dies auch. Und das Ergebnis ist meist (!) nicht viel schlechter, zum Teil sogar besser. Der erste Gedanke, ist oftmals der bessere.

Also vergeudet eure Zeit nicht mit Herumtrödeln, sondern setzt euch selbst ein Limit, stellt euch ein Timer und setzt alles daran, dieses zu erreichen. Je früher ihr eure Dinge erledigt habt, desto schneller könnt ihr eure Zeit anderen Sachen widmen.

Eine weitere gute Methode: Arbeitet oder lernt für 25 Minuten und im Anschluss macht ihr 5 Minuten Pause und das, was euch Spaß macht. Dann wieder 25 Minuten arbeiten und 5 Minuten Pause. So könnt ihr Stunde für Stunde produktiv arbeiten.

7. Demotivation vermeiden.

Das Gegenteil von Motivation ist nicht Unlust oder Prokrastination, sondern Demotivation. Erst die Demotivation sorgt dafür, dass man in seinem Zustand verharrt und prokrastiniert. Also ist es durchaus sinnvoll, Demotivation zu vermeiden. Doch wie stellt man das an?

Man muss sich bewusstwerden, welche Dinge einen demotivieren. Was genau schiebe ich immer vor mir her, weil der Gedanke daran schon so nervig und demotivierend ist, dass man ihn am liebsten verdrängt. Ist es vielleicht die Steuer jeden Monat? Oder auch soziale Netzwerke, wenn man sieht, wo andere schon wieder im Urlaub sind? Habt ihr keine Lust immer wieder den Haushalt zu schmeißen?

Jedes Mal wenn ihr merkt, dass ihr demotiviert seid, macht euch bewusst, was genau euch daran demotiviert.

So könnt ihr euch im nächsten Schritt überlegen, wie ihr dies vermeiden könnt.

Kann ich vielleicht während meiner Arbeitszeit bewusst mein Handy beiseitelegen und soziale Netzwerke vermeiden? Kann ich die ungeliebte Steuer vielleicht an einen Partner oder Steuerberater delegieren? Wie wäre es mit einer Haushaltshilfe? Was kann ich tun, dass dieser Gedanke nicht mehr total abschreckend und demotivierend ist.

8. Konzentriert euch auf euch selbst und vergleicht euch nicht mit anderen.

In Zeiten von Social Media ist es nahezu unmöglich sich nicht mit anderen zu vergleichen. Man verfolgt Ausschnitte aus dem Leben anderer, die ein nahezu perfektes Leben führen. Sie zeigen sich in der Regel von ihrer besten Seite.

Man selbst vergleicht sich dann mit diesen Ausschnitten eines „perfekten“ Lebens und ist vor allem eins: frustriert. Frustriert, weil man nicht ständig um die Welt fliegt. Frustriert, weil man nicht sein eigenes Modelabel hat. Frustriert, weil man nicht das neuste Handy oder den perfekten Partner hat. Wir empfinden die andere Person als schöner, klüger, reicher, glücklicher – und das beeinflusst unsere Stimmung – aber nicht positiv, wie du dir denken kannst.

Durch den Vergleich fühlt man sich minderwertig und ist unglücklich. Solche Aufwärtsvergleiche sind der Nummer Eins Killer des Selbstvertrauens und sie führen bei vielen Menschen zu Demotivation.

Nur wenige denken sich: „Wow, schöner Körper. Diesen habe ich auch in 3 Monaten!“ und nehmen dies als Anreiz härter zu trainieren.

Wenn euch solche Vergleiche demotivieren oder ihr euch danach schlecht fühlt, dann müsst ihr aufhören, euch mit anderen zu vergleichen und so diese Demotivation (siehe Punkt 7) vermeiden!

Konzentriert euch auf eure persönlichen Ziele und nicht die der anderen, die ganz schön zu sein scheinen. Wenn jeder seine eigenen Ziele verfolgt, dann macht es einem auch nichts aus, wenn er mit anderen verglichen wird, weil er selbst weiß, dass er sein Leben so lebt wie er es möchte. Er ist mit seinen Entscheidungen im Reinen und übernimmt Verantwortung.

In meinem Beitrag Problemzone Kopf zeige ich euch, wie man aufhören kann sich mit anderen zu vergleichen und dadurch Demotivation vermeidet.

9. Ziele mit Emotionen verbinden.

Viele setzen sich als Ziel sportlicher zu werden und abzunehmen. Mal davon abgesehen, dass das Ziel schwammig formuliert ist und somit sowie schon zum Scheitern verurteilt ist, aber das ist eine andere Geschichte.

Sie fangen motiviert an, doch nach 3-4 Wochen kommt der Alltag und man kann sich nicht mehr so motivieren. Man setzt häufiger aus, dadurch fühlt man sich schlecht. Viele verlieren als Folge komplett die Lust und fragen sich, warum sie es schon wieder nicht geschafft haben.

Die Antwort ist ganz einfach. Sie konnten sich nicht dazu motivieren zum Sport zu gehen, weil

  1. sie sich nicht mit ihrem Ziel identifizieren konnten
  2. das Ziel nicht messbar war
  3. sie das Ziel als Belohnung angesehen haben und nicht das Gefühl.

Auf den dritten Punkt will ich nun etwas genauer eingehen. Was passiert, wenn man das Ziel als Belohnung ansieht?

Wenn ich es als Belohnung sehe, dass ich irgendwann sportlicher und schlanker bin, scheint dies ja auf den ersten Blick Motivation genug sein. Aber wenn wir vor der Entscheidung stehen: Gehe ich jetzt zum Sport, um irgendwann sportlich und schlank zu sein, oder lege ich mich auf die Couch und schaue jetzt meine Lieblingsserie. Die wirklich disziplinierten Menschen unter uns, würden vermutlich zum Sport gehen und danach die Serie schauen. Aber die meisten, würden die Serie bevorzugen. Stimmt´s? Und warum ist das so?

Weil die Belohnung jetzt Serie zu schauen, viel größer und greifbarer ist, als irgendwann einmal schlank zu sein. Unser Gehirn will jetzt lieber die Belohnung als irgendwann. Und wenn man dann noch innerlich nicht an sich glaubt, dass man es irgendwann überhaupt schafft, sportlicher zu werden, dann denken wir erst recht, dass wir dann ja jetzt Serien schauen können.

Wie kann ich dieses Wissen nutzen, um dennoch motiviert zu bleiben?

Es ist eigentlich ganz einfach. Wenn wir wieder vor der Entscheidung stehen – Serie oder Sport – müssen wir uns fragen, welche Belohnung uns erwartet. Bei der Serie ist es einfach: uns macht es Spaß und wir empfinden Freude, wenn Meredith Grey wieder ein Leben rettet.

Beim Sport darf die Belohnung allerdings nicht sein, in ein paar Wochen sportlicher zu sein. Das zieht nicht. Man muss jede einzelne Sporteinheit mit Emotionen verbinden und sich fragen: Was passiert, wenn ich heute zum Sport gehe? Wie fühle ich mich dann?

Die meisten werden denken: Währenddessen werde ich sterben.

Aber danach fühle ich mich gut und bin stolz – und darum geht es. Wie fühlt es sich an ausgepowert, mit schweren Beinen und frisch geduscht auf die Couch zu gehen, um Serie zu schauen? Ich schätze für die meisten richtig gut! Ihr werdet stolz auf euch sein, voller Glückshormone.

Diese Emotion müsst ihr euch jedes Mal visualisieren und mit eurem Ziel verbinden. Wenn ich sportlicher bin, dann muss ich nicht mehr bei jeder Treppe schnaufen wie ein Walross. Ich fühle mich stärker, gesünder und selbstbewusster.

Schreibt euch also am besten auf einen Zettel, wie ihr euch fühlen werdet, wenn ihr beim Sport wart oder auch die Wohnung aufgeräumt habt. Jedes Mal, wenn ihr vor der Entscheidung steht, liest euch den Zettel vor und eure Motivation wird steigen. Glaubt mir.

10. Motivation durch Freiheit und Autonomie

Wenn wir das Gefühl haben, wir arbeiten nur für eine bestimmte Person oder tanzen nach der Nase von anderen, dann fühlen wir uns fremdbestimmt. Die Folge: Unsere Motivation sinkt.

Autonomie bedeutet hingegen sein Leben selbstbestimmt zu leben und somit seinem Leben im Großen und Ganzen selbst die Richtung zu geben. Dadurch fühlen wir uns mächtig und sehen einen Sinn in der Arbeit, die wir machen.

Seid ihr Angestellter in einer Firma, so fragt euren Vorgesetzten, ob er euch mehr Entscheidungsfreiheit, Verantwortung geben oder z.B. Gleitzeit einführen kann. Mitarbeiter arbeiten so nachgewiesen motivierter und produktiver, weil sie wissen, dass sie Verantwortung haben und bestimmte Dinge erreichen und erledigen müssen.

 

Das waren meine 10 Tipps, wie ihr euch besser motivieren könnt. Ich hoffe, ihr könnt den ein oder anderen umsetzen und so euer Leben produktiver und schöner gestalten.

Wenn ihr allerdings immer noch nicht vollständig motiviert seid, liest euch meinen Beitrag Geheimnis der Selbstmotivation durch. Hier habe ich erklärt, wie Handeln selbst zu Motivation führen kann.

Wenn ihr noch Fragen, Anregungen oder weitere Tipps habt, lasst es mich wissen.

Love & stay motivated,

Lisa.

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